Gestern Abend bekam unsere Gruppe Zuwachs. Bernd Schüssler hat uns in Bulgarien im Hotel getroffen und fährt mit bis nach Izmir. Bernd ist immer noch mit seinen 80 Jahren ein viel Fahrer, der immer irgendwo in Europa unterwegs ist.
Pünktlich um 9 Uhr starten wir in Bulgarien am Hotel. Ziel die Türkei. Nach circa 85 km kamen wir zur Bulgarischen Grenze, da ging alles sehr flott und ohne Probleme. Aber dann Einreise in ein nicht Eu-Land! Erste Station an der Grenze mussten Wir unsere Papiere abgeben. Zusätzlich gab es eine Gesichts Aufnahme, auch noch ohne Probleme alle 13 durch!! Nächste Station wieder alle Papiere abgeben und die grüne Versicherungskarte wieder wurde alles in die EDV eingegeben Dann weiter zur nächsten Station. Wohl Gepäck und Fahrzeug Kontrolle. Ich war einer der letzten in der Gruppe, und als ich zu der Station kam war kein Zöllner an der Station eine Frau stand da und gab mir wohl ein Zeichen, ich soll weiter Fahren. So hatte ich das verstanden also fuhr ich zur letzten Station. Aber der Zöllner öffnete mir die Schranke nicht sondern gab mir zu verstehen wieder zurück in die Schlange von Autos . Wie ich da so stand tauchte in dieser Schlange auch Ludger und Dieter auf . Nach längerer zuschauen und Gesprächen mit Anderen kam heraus wir werden Geröntgt . Nicht wir sondern unsere Moped’s. Nach ca. 3 Stunden Warte Zeit ohne Schatten kamen wir an die vor der Halle an . Ein Zöllner kam und gab uns zu verstehen das wir die Moped komplett ausladen müssen. Dem wir natürlich auch nachkamen. Was wollen die da kontrollieren an den Mopeds???
Wir wissen es nicht!! Jedes Moped einzeln in die Halle ohne Gepäck. Da sie wohl nichts gefunden haben mussten wir unsere Mopeds wieder beladen!! Ich hatte natürlich ein sehr schlechtes Gewissen. Meine Rillos sind ja im Gepäck und das nicht wenig. Dann wurden wir zurück an die 3 Station geschickt wo die Gepäck Kontrolle war! Als ich dran war ließ mich der Zöllner einfach in der Sonnen warten und beachtete mich nicht. Nach längerer Zeit sprach ich ihn an was jetzt geschehen wird, er schickte mich wider zu einem Schalter wo eine Zöllnerin wieder anfing meine Papiere zu prüfen.
Ludger und Dieter waren natürlich schon längst weg. Sie konnten da noch auf mich warten.
Nach längerer Telefonieren sagte die Zöllnerin zu mir es sei alles Ok. Ich wieder zurück zu dem Zöllner der mich wieder nicht beachtete und sprach ihn nach längerem warten an was jetzt. Er sagte mir wieder ziemlich Aggressiv ich soll wieder zu dem Schalter gehen, ok ich ging brav wieder zu dem Schalter wo die Dame auch schon genervt schaute als ich wieder vor ihr stand und schickte mich wieder weg, “alles OK bei ihnen”, Ok ich wieder zu dem Zöllner der mich wieder nicht beachtete und jetzt Peter???
Ich schob kurzer Hand mein Moped so hin das keiner mehr vorbei kam. In diesem Moment kam ein Auto mit deutschem Nummer Schild, ich sprach den älteren Herrn an ob er Deutsch und Türkisch kann!! Ja sagte er. Kannst du mir bitte helfen. Ich erklärte im meine Situation und er sprach mit dem Zöllner.
Er kam wieder und sagte “ich soll zu dem Schalter gehen”. Ich erkläre dem Übersetzer da war ich schon 2 mal war und ich hätte jetzt die Schnauze voll. Er hat das wohl dem Zöllner so Übersetzt in einem sehr Scharfen Ton. Da schaute mich der Zöllner sehr grimmig an und gab mir zu verstehen ich soll verschwinden. So schnell war ich glaube noch nie auf der Wing.
Und siehe da ich durfte sogar die letzten Station verlassen die Schranke öffnete sich! Ludger und Dieter warteten schon fast 1 Std. nach der Grenze auf mich. Auch bei diesen beiden wurde keine Gepäck kontrolliert! Nur die Wing durchleuchtet! Soll einer Verstehen! Über 4 Stunden waren einfach weg . Die anderen sind schon längst im Hotel das war so besprochen. Wir drei mussten noch 230 km zum Hotel fahren. Der Grenzübergang heißt Edirne.
Wir fuhren auf guten Schnell Straßen wo sich auch Traktoren in Pferdefuhrwerke bewegen. Wir kamen über die Canakkale Brücke . Die geht über den Dardametten Meeresarm ( längste Hängebrücke der Welt 2023m. Kurz danach kamen wir in Canakkale im Hotel an Das übrigens Mitte in der Altstadt liegt. War sehr schwierig anzufahren Enge schlechte Straßen mit vielen Menschen.
Aber alles gut gegangen.
Bilder von Frank (Stövi) Stöver und Ludger Reckmann.